Tanzfabrik
Berlin
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Uferstudios 2
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Robert Sweeny

The Way You Look (At Me) Tonight

Ausschnitte aus der Performance von Jess Curtis / Gravity († 11.03.2024), Claire Cunningham
Im Rahmen von Open Spaces#2-2016

Jess Curtis und Claire Cunningham erforschen die Rolle von Bewegung und Empfindungsdynamiken in der Wahrnehmung und Darstellung von Andersartigkeit. Es ist ein Tanz, ein Lied, eine Geschichte, eine Skulptur, ein Spiel, ein Kampf und eine Reise, die es zu sehen, fühlen, hören, lesen, besingen, besprechen, betrachten und gut (oder eben nicht gut) zu heißen gilt. Die schottische Performerin und Choreografin Claire Cunningham und der Künstlerische Leiter von Gravity Jess Curtis kollaborieren dafür mit dem renommierten Wahrnehmungsphilosophen Alva Noë. Das Sharing zeigt eine fortgeschrittene Recherche für ein abendfüllendes Duett, das am 2. November Premiere in der Tanzfabrik feiert. Ein Gespräch mit Alva Noë findet am 14. Juli statt.

Choreografie: Jess Curtis & Claire Cunningham | Philosophische Beratung: Dr. Alva Noë | Dramaturgie: Luke Pell | Komposition: Matthias Herrmann | Video: Yoann Trellu | Produktionsleitung: Julia Danila, Nadja Dias, Alec White | Eine Produktion von Jess Curtis/ Gravity, Claire Cunningham und Tramway Glasgow mit freundlicher Unterstützung vom Fonds Darstellende Künste e.V. und der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten (Kofinanzierungsfonds); Unlimited mit Mitteln von Creative Scotland; New England Foundation for the Arts/ National Dance Project, Kenneth Rainin Foundation und San Francisco Arts Commission.

Claire Cunningham und Jess Curtis unterrichten vom 21.-24.7.2016 im Rahmen von Sommer Tanz 2016 den Workshop "Watch Me Watch You"  .

Jess Curtis / Gravity († 11.03.2024)

Jess Curtis starb unerwartet am Montag, den 11. März 2024 in San Francisco. 

Gravity kreiert außergewöhnlich einnehmende, körperbasierte Kunst, die sich mit Themen und Ideen auseinandersetzt, die für jeden, der einen Körper hat, relevant sind. Das Ensemble wurde im Jahr 2000 von dem Choreografen und Regisseur Jess Curtis gegründet. Curtis´ Arbeit ist beeinflusst von den Extremen der Lagerhaus-Performances in der Underground-Szene San Franciscos in den 1980er Jahren mit ikonischen Ensembles wie Contraband und CORE, genauso wie durch die Ausgelassenheit französischer Zirkusensembles wie Compagnie Cahin-Caha und einer Raffinesse, wie man sie an Staatstheatern in Berlin, London, Glasgow und anderen großen Kulturzentren findet. Gravitys innovative, zugängliche und experimentelle Arbeit befasst sich immer wieder mit Fragen der körperlichen Vielfalt, einschließlich Geschlecht, Sexualität und Behinderung.

Claire Cunningham

Claire Cunningham ist Performerin mit Sitz in Glasgow, Schottland und entwickelt multidisziplinäre Performances . Als einer der renommiertesten und anerkanntesten britischen Künstlerinnen mit Behinderung, basiert ihre Arbeit auf dem Studium und der Nutzung /dem Missbrauch ihrer Krücken sowie der Erforschung des Potenzials ihrer eigenen Körperlichkeit. Dies geht einher mit einem tiefen Interesse an der gelebten Erfahrung von Behinderung und ihren Auswirkungen nicht nur als Choreografin, sondern auch in Bezug auf gesellschaftliche Vorstellungen von Wissen, Wert, Verbindung und gegenseitiger Abhängigkeit. www.clairecunningham.co.uk