Tanzfabrik
Berlin
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Uferstudios 14
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Robbie Sweeny

(in)Visible

Performance · Uraufführung · Audiodeskription & Tastführung von Jess Curtis / Gravity († 11.03.2024)
Im Rahmen von Open Spaces/Sommer Tanz 2019

How do you experience a performance? By seeing it? What if that’s not possible?

»(in)Visible« verortet das Sehen außerhalb des zentralen Erlebens. Die Arbeit wurde in Zusam- menarbeit mit blinden und seheingeschränkten Personen entwickelt und legt ihren besonderen Fokus auf den Zugang zur (Tanz-) Kultur für ein visuell eingeschränktes Publikum. »(in)Visible« wird von sechs blinden, seheingeschränkten und sehenden, körperbasierten Tänzer*innen performt, die sich durch tanzen, singen, wispern und fühlen einen Weg in die Wahrnehmung des Publikums bahnen. So werden experimenteller Tanz und Performance mit sensorischer Zugangspraxis in ein vielschichtiges und berührendes Zusammenspiel gebracht.

Konzept, Regie: Jess Curtis | Performance: Sherwood Chen, Gabriel Christian, Rachael Dichter, Sophia Neises, Xenia Taniko, Tiffany Taylor | Komposition: Samuel Hertz | Kostüm, Bühne: Michiel Keupers | Licht, Technische Leitung: Gretchen Blegen | Beratung: Georgina Kleege, Gerald Pirner, Alva Noë | Produktion: Julia Danila, Alley Wilde | Produktionsassistenz: Alina Saggerer | Verwaltung: Chibueze Crouch | Pressearbeit: Antje Grabenhorst, Felicitas Zeeden | Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin und dem Fonds Darstellende Künste, MAP Fund, National Endowment for the Arts/Creative Capital, California Arts Council, San Francisco Arts Commission, Grants for the Arts, Kenneth Rainin Foundation, Fleischhacker Foundation und Zellerbach Family Foundation | Eine Produktion von Jess Curtis/Gravity | Mit freundlicher Unterstützung der Tanzfabrik Berlin.

Tastführung eine Stunde vor jeder Vorstellung
Audiodeskription (Simone Detig) zu jeder Vorstellung
Mit Deutscher Gebärdensprache (Julia Cramer) und Post-Show Talk am 19.07.

Bitte anmelden unter: produktion@tanzfabrik-berlin.de oder Telefon: 200 592 70

Für diese Vorstellungen gibt es keinen Nacheinlass

Screenreader/Fotobeschreibung:
Beine mit Schuhen in pink-metallic springen aus dem Bild heraus, über einem Betonboden, die Beide leicht auseinander. Im Hintergrund guckt Jess Curtis durch diese geöffneten Beine in die Kamera. Die anderen stehen und kriechen dahinter.

 

Zum Pressematerial geht es hier.

Jess Curtis / Gravity († 11.03.2024)

Jess Curtis starb unerwartet am Montag, den 11. März 2024 in San Francisco. 

Gravity kreiert außergewöhnlich einnehmende, körperbasierte Kunst, die sich mit Themen und Ideen auseinandersetzt, die für jeden, der einen Körper hat, relevant sind. Das Ensemble wurde im Jahr 2000 von dem Choreografen und Regisseur Jess Curtis gegründet. Curtis´ Arbeit ist beeinflusst von den Extremen der Lagerhaus-Performances in der Underground-Szene San Franciscos in den 1980er Jahren mit ikonischen Ensembles wie Contraband und CORE, genauso wie durch die Ausgelassenheit französischer Zirkusensembles wie Compagnie Cahin-Caha und einer Raffinesse, wie man sie an Staatstheatern in Berlin, London, Glasgow und anderen großen Kulturzentren findet. Gravitys innovative, zugängliche und experimentelle Arbeit befasst sich immer wieder mit Fragen der körperlichen Vielfalt, einschließlich Geschlecht, Sexualität und Behinderung.

Eintritt: 15 / 10€
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